Montag, 4. Februar 2013

Isla del Sol



Am nächsten Morgen sind wir zur Geburtsstätte der ersten Inka-Gottheiten der Isla del Sol gefahren. Die Fahrt sollte 2,5 Stunden dauern, hat sich aber auf knapp 4 hinausgezögert. Da das letzte Schiff, dass die Insel verlässt bereits um 16:30 fährt, waren wir ein bisschen genervt, da uns zwei Stunden Zeit gestohlen wurde, in denen wir die Inka-Ruinen besichtigen wollten.

So blieben uns nur knapp 4 Stunden um vom Nordende der Insel in den Süden zu wandern. Aber dieser Weg (letztlich waren es nur knapp 2,5 Stunden) hat sich gelohnt, er führte direkt über die Berge am See entlang inmitten vieler gut riechender Eukalyptusbäume. Am Südende der Insel haben wir uns dann noch vergeblich auf die Suche nach weiteren Inka-Ruinen gemacht, aber keine entdeckt… 


 Bei der Bootsfahrt herrschte ziemlich schreckliches Wetter, es hat geregnet und es war kalt, aber sobald wir die Isla del Sol erreichten, klarte der Himmel auf und wir hatten wir den schönsten Sonnenschein. 




An verschiedenen Stellen der Insel wollten die Einheimischen schnelles Geld verdienen und haben uns versucht für den Besuch der Insel Tickets zu verkaufen. Einmal haben wir dieses Insel-Ticket auch gekauft und es wurde sogar mehrmals abgezeichnet… Als wir aber ein weiteres Ticket kaufen sollte, haben wir uns mit einem weiteren Pärchen vehement dagegen gesträubt und sind einfach an der Frau vorbeigelaufen… Dafür musste Janne dann einen leichten Hieb auf ihren Arm kassieren und wir wurden mit Gezeter verflucht.


Die gemeinsame Zeit mit Dan haben wir dann in einem Restaurant mit Forelle und Wein ausklingen lassen und uns für Santiago de Chile und Buenos Aires verabredet.
 

 

Copacabana


Um zur Isla del Sol zu gelangen, mussten wir erstmal nach Copacabana reisen… Hierfür nahmen wir uns einen Bus von Puno und überquerten mit einer großen Touristenmenge die Grenze zwischen Peru und Bolivien.


Diese bolivianische Titicaca-Seite ist definitiv die schönere! 

Dort angekommen haben wir uns als erstes auf Anraten des Lonly Planets im Hostel Sonia eingemietet. Dies war ok, aber nicht so freundlich wie unserer Lake Hostal in Puno. Aber wie gesagt, die Umgebung war herrlich. Dementsprechend haben wir uns auf den Weg zu einem alten Prä-Inka-Observatorium gemacht. Dies war natürlich für uns drei Bergsteiger auf einem kleinen Hügel (4000m) gelegen und wir haben den Höhenunterschied deutlich zu spüren bekommen… Am „Eingang“ hat uns ein kleines Mädchen ihre selbstgestempelten Eintrittskarten verkauft, aber bei ihr konnten wir einfach nicht diskutieren und haben ihr die Tickets abgekauft. Der Aufstieg hat sich mal wieder gelohnt und wir hatten eine unglaubliche Aussicht auf den See.





Da wir nach diesem kleinen Marsch noch nicht genug hatten, sind wir auf den gegenüberlegenden Aussichtsberg geklettert um den Sonnenuntergang zu beobachten und diese Aussicht hat die vorherige sogar noch übertroffen!


Der Titicaca-See ist bekannt für seine guten Fischgerichte, also haben es sich Janne und Dan nicht nehmen lassen fast täglich Trucha (Forelle) in diversen Ausführungsvarianten zu essen. Tamara hat sich mit den verschiedenen vegetarischen Gerichten begnügt und da Bolivien einfach super günstig ist, haben wir für die drei Tage in Copacabana so wenig Geld wie noch nie ausgeben.